Die Schweiz war schon immer ein Land, welches sich für Deutsche als Arbeitsort anbot. Dies haben zum einen der nahe Standort und zum anderen die Sprache hervorgerufen. Nachdem nun in Deutschland der Arbeitsmarkt immer schlechter wird, gehen auch immer mehr Menschen den Weg dort hin, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Allerdings gibt es auch in der Schweiz einiges, was der Deutsche dort beachten muss, wenn er Arbeit sucht.
Da die Wirtschaftkrise auch vor der Schweiz nicht halt gemacht hat, sind dort auch einige Berufe nicht mehr so stark gefragt, vor allem das Gaststättengewerbe, die Bauwirtschaft, und die kaufmännischen Berufe sind hier zur Zeit nicht so sehr gefragt wie sie mal waren.
Da die Schweiz außerhalb der EU liegt, gilt die Regelung, dass der Arbeitnehmer, sofern er nicht länger als 90 Tage im Jahr dort arbeitet, keine Aufenthaltsgenehmigung benötigt. Wenn er länger dort arbeiten will, muss er sich im Vorfeld eine solche besorgen.
Die Löhne sind im Vergleich zu Deutschland um vieles höher, allerdings muss man in der Schweiz rund ein Drittel mehr für die Lebenshaltungskosten rechnen. Eine weitere Besonderheit ist, dass Frauen bei gleicher Arbeit, oft weniger verdienen als die Männer. Die Arbeitszeit beträgt anders als hierzulande, in der Schweiz immer noch 40 Stunden in der Woche, was auf das Jahr gerechnet doch einiges an Mehrarbeit bedeutet.
Ein sehr interessanter Bereich sind die Sozialabgaben. Diese sind in der Schweiz bei maximal 24 %, was sich wesentlich zu den deutschen Regelungen unterscheidet.
Besonders wichtig ist es bei der Bewerbung darauf zu achten, dass es in der Schweiz verschiedene Regionen gibt. Hier sprechen die Menschen verschiedene Sprachen, so kommt es, dass innerhalb der Schweiz Italienisch, Französisch und Deutsch gesprochen wird. Es kommt darauf an in welchem Gebiet sich der neue Arbeitsplatz befindet. Darum sollte der Arbeitssuchende bereits bei seiner Bewerbung dies berücksichtigen.
Die Kündigungsfristen sind auch etwas anders geregelt, als bei uns in Deutschland. In der Schweiz ist es in der Regel so, dass sie kürzer sind als bei uns. Ebenso verhält es sich bei der Probezeit, wenn man eine neue Arbeitsstelle begleitet. Was auf alle Fälle auch noch zu beachten ist, ist die Tatsache, dass nicht alle Abschlüsse aus Deutschland dort anerkannt werden. Dies kann sich sehr neg. auf die Tätigkeit und somit auf die Entlohnung auswirken. Weitere Informationen dazu findet Ihr auch hier: