BU-Versicherung: Vorsorge beim Jobwechsel

BU-Versicherung: Vorsorge beim Jobwechsel

Endlich den richtigen Job gefunden? Glückwunsch. Schließlich gleicht die Jobsuche heute der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Insbesondere Berufseinsteiger sind nach der Zusage überglücklich. Und verplanen das erste eigene Gehalt bereits in Gedanken. Wer hat sich nicht schon einmal dabei ertappt. Experten warnen allerdings davor, bei aller Euphorie die wesentlichen Dinge im Leben zu vergessen.
Dazu gehört auch die Absicherung im Alltag. Hier geht es weniger um Hausrat- oder Haftpflichtversicherung, sondern um das Risiko der Berufsunfähigkeit. Letztere ist leider nach wie vor eine Gefahr, die selten in ihrer ganzen Tragweite wahrgenommen wird. Tritt Berufsunfähigkeit dann ein, ist es zu spät.

Berufsunfähigkeit: Ursachen und Folgen

„Berufsunfähig – wird mir nicht passieren!“ Speziell Akademiker und Verwaltungsangestellte oder Unternehmer denken so.

berufsunfaehigkeit-folgen Der Grund: Unfälle sind in der Wahrnehmung vieler Hauptursache der Berufsunfähigkeit. Eine Annahme, die an der Realität weit vorbeigeht.

Ein Blick in die Statistiken genügt, um sich vom Gegenteil zu überzeugen. Krankheiten sind weitaus häufiger verantwortlich für die Diagnose Berufsunfähigkeit.
Angeführt wird die Liste dabei vor allem von psychischen Erkrankungen, gefolgt von Krebs und Problemen mit dem Herz-Kreislauf-System.

Von der eingangs aufgeführten Sichtweise sollte sich jeder, der einen neuen Job gefunden hat, also schnell wieder verabschieden. Denn tritt Berufsunfähigkeit ein, ist guter Rat teuer. Selbst bei nur teilweiser Berufsunfähigkeit sind Einschnitte beim Einkommen spürbar. Schnell laufen die Kosten im Alltag den Betroffenen davon. Ohne Hilfe von außen geht es dann mitunter abwärts.

Neuer Job – Zeit für die Vorsorge

Denn von staatlichen Stellen ist nur eine begrenzte Unterstützung zu erwarten. Bereits seit 2001 wird die Diagnose der Berufsunfähigkeit nur noch für vor dem 1. Januar 1961 Geborene anerkannt. Das Gros heutiger Erwerbstätiger kann sich nur noch auf die Erwerbsminderungsrente verlassen.

Wer ins Berufsleben einsteigt oder einen neuen Job findet, sollte die Chance daher nutzen, sich um die private Vorsorge zu kümmern.
Bewährt hat sich in diesem Zusammenhang die private Berufsunfähigkeitsversicherung. Kern dieser Vorsorgemaßnahme ist im Leistungsfall die Auszahlung einer Rente. Mit deren Hilfe wird der drohende Einkommensausfall abgefangen. Wie sieht die Berufsunfähigkeitsversicherung aber im Einzelnen aus? Die Verträge der Versicherer unterscheiden sich beträchtlich. Wer sich in einen neuen Job einarbeitet, sollte den Zeitaufwand für einen Vergleich aber trotz allem nicht scheuen.
Insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Nachversicherung, Informationspflichten und abstrakten Verweisung sind die Versicherungsbedingungen deutlichen Unterschieden unterworfen.

BU-Versicherung und Vertragsschluss

Welche Punkte sind für Neueinsteiger im Job wichtig? Grundsätzlich muss die BU-Versicherung die Einnahme-/Ausgabesituation widerspiegeln, sollte also bedarfsgerecht ausgelegt sein. Gleichzeitig ist es empfehlenswert, über eine Nachversicherungsgarantie ein Hintertürchen für spätere Änderungen im Rahmen der Leistungshöhe offen zu halten. Wichtig: Die abstrakte Verweisung wird im Nachteil zu einem Boomerang für den Versicherten, da die Assekuranz auf den Berufswechsel pochen kann, ohne die versicherte Leistung erbringen zu müssen.

Ein Gedanke zu „BU-Versicherung: Vorsorge beim Jobwechsel

  1. Von staatlicher Seite ist eh nicht viel zu erwarten… siehe Rente. Der Staat sagt „Komm her, lieber Bürger, ich hab da was für dich: gib mir 50 Jahre lang jeden Monat einen Euro, und du kriegst dafür 15 Jahre jeden Monat 80Cent zurück! Na, ist das ein Deal?“

    Schw…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.